Versteigerungsbedingungen

  • Sie möchten bitte beachten, dass wir ausschliesslich gebrauchte Sachen, welche nicht mehr in offenen Verkaufsstellen feilgeboten werden, in einer "echten" Versteigerung, mit einem "echten" gedruckten Katalog und in einem "echten" Saal, in welchem am Tage der Versteigerung alle zu versteigernden Objekte besichtigt werden können, i. S. von § 156 BGB versteigern.

  • Für die Durchführung der Versteigerung und den freihändigen Verkauf gelten nachstehende Versteigerungsbedingungen. Mit der Teilnahme an der Versteigerung, spätestens mit der Abgabe eines Gebots als persönlich anwesender Bieter oder mit der Abgabe eines Ferngebotes (schriftlich, als Telefonbieter oder per E-Mail auf dieser Website) werden die Versteigerungs-bedingungen Vertragsinhalt.

  • Die Versteigerung erfolgt im Namen und für Rechnung des Auftraggebers. Versteigert wird in der Reihenfolge der Katalogfolge nach einem fortlaufenden Nummernsystem.
    Der Versteigerer ist jedoch berechtigt, Positionen verschiedener Katalognummern zusammenzufassen, zu trennen, auszulassen oder außerhalb der Katalogreihenfolge zu versteigern sowie Personen von der Versteigerung auszuschließen und schriftliche Gebote ihm unbekannter Personen ohne entsprechende Sicherheiten zurückzuweisen.

  • Alle zur Versteigerung kommenden Objekte können während der im Katalog bekannt gegebenen Zeit auf eigene Kosten und Gefahr besichtigt werden.
    Die Vorbesichtigung hat mit größter Vorsicht und Sorgfalt zu erfolgen. Für dabei entstehende Schäden haftet jeder Besucher, der Schäden am Versteigerungsgut schuldhaft verursacht.

  • Die Beschreibung der einzelnen Objekte erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen. Die Beschreibung der Beschaffenheit stellt keine Vereinbarung i. S. §§ 434ff. BGB dar.
    Sie ist eine auf Basis der Sorgfaltspflichten des Versteigerers dem Einlieferer/Bieter gegenüber und auf dessen Fachkompetenz basierende subjektive Wahrnehmung zum Zeitpunkt der Begutachtung. Da es sich ausnahmslos um nicht mehr in offenen Verkaufsstellen feilgebotene Sachen bzw. vom Endverbraucher stammende Sachen handelt, werden sie in dem Zustand zugeschlagen, in dem sie sich im Zeitpunkt des Zuschlages befinden, ohne Haftung für erkennbare und versteckte Mängel oder Beschreibungsmängel im Katalog auch für entgangene Anschlußgeschäfte eines Bieters. Wenn nicht ausdrücklich angegeben, sind die Objekte nicht auf ihre Funktion hin überprüft.

  • Gebote sind in schriftlicher oder mündlicher Form in € anzugeben. Persönlich nicht anwesende Bieter haben die Möglichkeit ihre Gebote schriftlich oder per E-Mail abzugeben. Für die Abgabe schriftlicher Gebote nutzen Sie bitte den schriftlichen Ersteigerungsauftrag. Ab einem Aufrufpreis von € 50,- je Los rufen wir persönlich nicht anwesende Bieter gerne an. Sie haben dann die Möglichkeit telefonisch für Objekte Ihres Interesses mitzubieten. Wenn Sie kurz vor dem Aufruf eines Objektes angerufen werden möchten, vermerken Sie dies in der entsprechenden Spalte des Ersteigerungsauftrages. Für das Zustandekommen der Telefonverbindung können wir keine Gewähr übernehmen.
    Durch die Willensäußerung telefonisch an der Auktion teilnehmen zu wolllen, gibt der Interessent zu verstehen, zumindest den Mindestpreis zu bieten.

  • Gebote persönlich nicht anwesender Bieter müssen spätestens 48 Stunden vor Versteigerungsbeginn vorliegen. Der Versteigerer verpflichtet sich Gebote persönlich nicht anwesender Bieter über dem Katalogpreis nur insoweit auszunutzen, wie dies nötig ist um das nächst höhere Gebot zu überbieten.

  • Die Steigerungsraten betragen in der Regel 10%. Der Versteigerer ist jedoch berechtigt andere Steigerungsraten zuzulassen oder festzusetzen.

  • Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebotes kein Überangebot abgegeben wird. Bei gleichlautenden schriftlichen Geboten erhält der Bieter den Zuschlag, dessen Gebot als Erstes einging. Bei mehreren Geboten in gleicher Höhe entscheidet das Los welcher Bieter den Zuschlag erhält.
    Der Versteigerer muß dem Meistbietenden den Zuschlag nicht erteilen, sofern dies im Interesse des Einlieferers geboten erscheint.
    Der Versteigerer kann unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Einlieferers auch unter dem Limitpreis zuschlagen. Der Bieter bleibt dann an sein Gebot für vier Wochen gebunden. Vorbehaltszuschläge erlöschen ohne Rückinformation an den Vorbehaltsbieter wenn ein höheres Angebot eingeht oder der Einlieferer dem Vorbehaltsgebot nicht zustimmt.

  • Sofern der Versteigerer Objekte des Dritten Reichs versteigert, erfolgt dies allein zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder Wissenschaft, der Forschung oder Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte. Angebotene Elektrogeräte können den heutigen VDE-Vorschriften nicht entsprechen und wir empfehlen, diese vor Inbetriebnahme durch einen Fachmann prüfen zu lassen.

  • Objekte die den Vorgaben der Post AG/DHL nach nicht verschickt werden können, müssen vom Ersteigerer auf eigene Kosten innerhalb einer Woche nach Auktion abgeholt werden.

  • Bei Zweifeln, ob oder an wen der Zuschlag erfolgt ist, ob ein Überangebot übersehen wurde sowie bei allen anderen unklaren Fällen, kann der Versteigerer das Versteigerungslos nochmals zum Aufruf bringen; ein erfolgter Zuschlag ist mit erneutem Aufruf unwirksam. Mit dem Zuschlag kommt zwischen dem Einlieferer und dem Bieter ein Kaufvertrag zustande.

  • Mit dem Zuschlag ist der Käufer zur sofortigen Abnahme verpflichtet. Alle Risiken, insbesondere die Gefahr des zufälligen Unterganges und der zufälligen Verschlechterung gehen mit dem Zuschlag unmittelbar auf den Bieter über. Wird ein zugeschlagenes Objekt ausnahmsweise vor Bezahlung herausgegeben, so steht die Eigentumsübertragung unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Bezahlung des Zuschlagpreises und Aufgeldes zuzüglich der gesetzlichen MwSt. (nur auf das Aufgeld) an den Versteigerer.

  • Auf den Zuschlagspreis wird ein Aufgeld in Höhe von 18% zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer von gegenwärtig 19 % (diese aber nur nur auf das Aufgeld) erhoben.

  • Anwesende Käufer haben den Zuschlagpreis zuzüglich Aufgeld und der gesetzlichen MWSt. (nur auf das Aufgeld) am Tag der Versteigerung in bar zu bezahlen.
    Persönlich nicht anwesende Bieter erhalten eine Rechnung in Höhe des Zuschlagpreises einschließlich des Aufgeldes und der gesetzlichen Mehrwertsteuer (nur auf das Aufgeld), sowie evtl. Versandkosten, welche sofort zu begleichen ist. Die Rechnungserstellung während der Auktion bedarf aufgrund der Überlastung einer sofortigen Überprüfung beiderseits.

  • Der Versand zugeschlagener Objekte erfolgt nur auf Verlangen des Käufers, auf dessen Kosten und Gefahr. Bei fehlender Anweisung erfolgt der Versand regelmäßig als Paket DHL.
    Die Porto- und Versandkosten betragen je Paket pauschal € 8,- im Inland bis 10 KG Gewicht und € 25,- innerhalb der europäischen Union bis 10 KG Gewicht.

  • Sperrgut im Sinne der Post AG/DHL kostet zusätzlich den postüblichen Aufschlag. Der Versand nach Übersee berechnet sich nach den tatsächlichen Kosten.
    Eine Versicherung erfolgt nur auf ausdrückliche schriftliche Anweisung des Käufers.

  • Gerät der Erwerber in Zahlungsverzug, so hat er auf der Basis des geschuldeten Kaufpreises Verzugszinsen zu 0.75 % je begonnenen Monat zu erstatten. Der Versteigerer ist berechtigt Forderungen im Namen der Einlieferer einzuziehen oder einzuklagen.

  • Vorstehende Bedingungen gelten auch für den Nachverkauf der nicht versteigerten Objekte für den Zeitraum von einer Woche nach Auktionstermin.

  • Jegliche Werbetätigkeit ist nur mit Einwilligung des Versteigerers zulässig.
    Verwertungs-, Nutzungs- und Urheberrechte an den Abbildungen in dem Auktionskatalog und anderer, mit der Versteigerung zusammenhängender Veröffentlichungen stehen ausschließlich dem Versteigerer und dem Einlieferer zu. Sie gehen nicht mit dem Kauf auf den Erwerber über.

  • Erfüllungsort ist für beide Vertragsteile Landsberg am Lech soweit dies gesetzlich zulässig ist.

  • Sollte eine oder mehrere der Versteigerungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Versteigerungsbedingungen davon unberührt.

  • Bei Unstimmigkeiten der Versteigerungsbedingungen gilt immer der deutsche Text.

    Bei Fragen zu den Versteigerungsbedingungen rufen Sie uns gerne jederzeit an.


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